Meine zentralen Werte

  • Persönliche Freiheit
  • Politische Glaubwürdigkeit
  • Toleranz
  • Loyalität
  • Wertschätzung
  • Verlässlichkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Pünktlichkeit

 

Meine politischen Überzeugungen und Anliegen

  • «Mehr Freiheit – weniger Staat»
    Ist der beste liberale Slogan, den es je gegeben hat. Wir brauchen einen schlanken aber starken Staat, der dem Wohle der Menschen dient.
  • Nicht jedes gesellschaftliche Problem lässt sich mit einer neuen Vorschrift oder einem neuen Gesetz regeln oder gar lösen
    Leider haben alle Parlamente zunehmend die Tendenz, für jedes medial hochgekochte Phänomen sofort ein Gesetz oder ein Verbot zu erlassen. Dann beklagt >man< die Aufblähung der öffentlichen Verwaltung…
    Ein Bekannter von mir hat 32 Jahre in den USA gelebt. Nach seiner Rückkehr in den Kanton Bern stellte er fest: „Hier ist alles reglementiert, und was nicht geregelt ist, ist verboten!“
  • Eigenverantwortung muss gestärkt werden.
    Das muss in der Erziehung beginnen und in der Schule – das Zusammenleben braucht Regeln. Anstand und Toleranz müssen als Werte wieder viel stärker gepflegt und gelebt werden!
  • Eigenverantwortung und Leistung müssen wieder mehr ins Zentrum gerückt werden
    In der Familie müsste das beginnen, die Schule muss deutlich stärker Einfluss nehmen.
    Das Zusammenleben braucht Regeln. Die Verantwortung für das eigene Tun und Lassen ist ganz zentral. Junge Menschen müssen spüren, dass sich Leistungsbereitschaft lohnt.
    Mit persönlichem Engagement hat man die Chance, es zu etwas zu bringen in der Schweiz. Unser Land hat seinen wirtschaftlichen und politischen Erfolg namentlich der Leistung vieler Menschen zu verdanken.
    Und Anstand und Toleranz müssen als Werte wieder viel stärker gepflegt und gelebt werden.
  • Öffentliche Sicherheit
    Als Polizeidirektor und Staatsbürger bin ich überzeugt, dass die öffentliche Sicherheit eine Kernaufgabe des Staates ist. Selbstverständlich stellen wir alle fest, dass das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung deutlich abgenommen hat in den letzten vielleicht 10 Jahren. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass in allen Medien, auch in den elektronischen, jeder Vorfall, jeder Unfug, jedes Verbrechen, jeder Unfall zeitverzugslos für alle bekannt gemacht werden.
    Die schweizerische Kriminalstatistik zeigt in den letzten Jahren eine rückläufige Tendenz von Verbrechen, auch einen erfreulichen Rückgang von Verbrechen, die von Minderjährigen und Jugendlichen begangen werden. Allerdings ist die Polizei immer wieder konfrontiert mit einer erschreckend tiefen Schwelle für Gewaltanwendung. Respekt und Toleranz sind eben gerade auch in diesem Bereich nicht mehr so, wie wir uns das vorstellen.
    Dank vermehrter Information und Prävention aber auch dank mehrerer spektakulärer Festnahmen in flagranti haben sich die Fälle von Einbrüchen deutlich vermindert. Die Gewaltbereitschaft rund um Sportveranstaltungen, namentlich Fussball, hat sich leicht positiv entwickelt. Die Zusammenarbeit der Behörden mit den Clubs der obersten Liga und der Swiss Football League ist jetzt wirklich sehr gut...
  • Migration
    Die Stimmberechtigten haben im letzten Sommer der Revision des eidg. Asylgesetzes zugestimmt.
    Per 1. Januar 2017 tritt es nun in Kraft. Aktuell betreibt der Kanton Bern 38 Durchgangszentren. Bevölkerungsproportional werden dem Kanton Bern vom Bund (Staatssekretariat für Migration) 13,8% aller Gesuchsteller zugeteilt.
    Das neue Asylgesetz sieht vor, dass 60% der Fälle direkt vom Bund in Bundeszentren bearbeitet und entschieden werden. Das wird eine deutliche Entlastung der Kantone bringen. Die Schweiz wurde dafür in 6 Asylregionen unterteilt. Der Kanton Bern bildet eine eigene Asylregion und stellt dem Bund zwei Bundeszentren zur Verfügung: Das Zieglerspital in Bern und das bisherige kantonale DZ in Kappelen b. Lyss. Aktuell und in naher Zukunft haben die Kantone v.a. zwei Herausforderungen zu bewältigen.
    1. Die Anerkennungsquote für Asylsuchende ist deutlich höher als noch vor wenigen Jahren. Entsprechende Integrationsbemühungen sind kostenintensiv und anspruchsvoll.
    2. Sehr viele UMAs (unbegleitete minderjährige Asylsuchende) werden den Kantonen zugewiesen. Hier sind die gesetzlichen Bestimmungen des Kindsschutzes anzuwenden, was sehr kostenintensiv ist. Namentlich für UMAs reicht die Integrationspauschale des Bundes bei weitem nicht – sie müsste verdreifacht werden. Dafür setzen sich die Kantone beim Bund ein.